Bis 2020 kommt die Hälfte des Stroms aus erneuerbaren Energien
Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) und die Agentur für Erneuerbare Energien prognostizieren in ihrer neuesten Studie, dass bis 2020 rund 47 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland durch Erneuerbare Energien gedeckt werden. (30.01.2009)

Bis 2020 werden Erneuerbare Energien rund 47 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland decken. Das prognostizieren der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) und die Agentur für Erneuerbare Energien in ihrer aktuellen Ausbauprognose „Stromversorgung 2020“, die gestern in Berlin vorgelegt wurde.

Die Produktion von Ökostrom in Deutschland ist im Jahr 2008 weiter gestiegen. Das meldet der Bundesverband der Energie- und Wasser- wirtschaft (BDEW) aus Berlin. Laut den von ihm veröffentlichten vorläufigen Zahlen deckten Erneuerbare Energien im vergangenen Jahr mit 93,0 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) gut 15 Prozent des gesamten Stromverbrauchs. 2007 waren 87,9 Mrd. kWh erreicht worden. Deutschland habe durch die staatliche Förderung der erneuerbaren Energien das von der Europäischen Union für 2010 gesteckte Ziel von 12,5 Prozent damit bereits deutlich übertroffen, so der BDEW. An erster Stelle bei der Erneuerbaren Stromerzeugung lag 2008 nach BDEW-Berechnungen erneut die Windenergie mit 6,5 Prozent (2007: 6,4 Prozent). Es folgte die Biomasse mit 3,7 Prozent (2007: 3,1 Prozent), die die Wasserkraft mit 3,4 Prozent (2007: 3,5 Prozent) auf Platz drei verdrängte. 0,8 Prozent (2007: 0,7 Prozent) des Stroms wurde in Müllkraftwerken aus Erneuerbarer Energie erzeugt. Zuwachs gab es auch bei der Photovoltaik. Ihr Anteil an der Strommenge stieg laut dem BDEW von 0,5 Prozent im Vorjahr auf 0,7 Prozent in 2008.



