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Energiewende - So 
retten wir die Welt

Vernissage mit Bildern der Künstlerin Haike Burgardsmaier

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Photovoltaik Studie der EU-Kommission

Die EU-Kommission verspricht der Photovoltaik eine große Zukunft (01.2009)

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Bereits in zwei Jahren könnte die Photovoltaik in Europa so viel Strom erzeugen, das der Bedarf eines Landes wie Slowenien gedeckt wird. Die Produktion verlagert sich aber zunehmend nach Asien.

Bisher ging es besser als erwartet, und in Zukunft soll es gut bleiben: Die Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) der Europäischen Union hat neueste Zahlen über die Entwicklung  der photovoltaischen Solarenergie veröffentlicht. Die gross angelegte Studie analysiert die Entwicklung der Solarenergie zwischen 2001 bis 2007. Sie gibt zudem einen Ausblick auf die zukünftige weltweite strategischen und politischen Trends.

Optimistische Annahmen übertroffen

Die Photovoltaik hat in den vergangenen Jahren selbst die optimistischen Erwartungen übertroffen. Das JRC hat eine weltweite jährliche Wachstumsrate in der Produktion von Solarzellen in den Jahren 2001 bis 2006 von 40 Prozent festgestellt. 2007 sind es sogar 60 Prozent. Im Jahr 2002 sprach Greenpeace in einer Studie von einem boomenden Markt mit jährlichen Wachstumsraten bis 2005 von 30 Prozent und dann weiterhin bis 2010 um 25 Prozent. Diese damals als optimistisch angesehenen Werte wurden laut den neuen Zahlen des JRC deutlich übertroffen. Dabei stand diese Technologie vor anderthalb Jahrzehnten schon fast vor dem „Aus“. Kaum vorstellbar: Im November 1995 sollte die letzte Solarzellenfabrik Deutschlands in Wedel bei Hamburg geschlossen werden.
Die weltweite jährliche Stromproduktion mit Hilfe der Solarenergie beträgt heute10 Millionen Kilowattstunden. Die Hälfte davon wird in Europa produziert. Trotz dieser hohen Zahl von 5 Millionen Kilowattstunden in Europa handelt es sich dennoch nur um 0,2 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs in Europa. Aber schon heute werden damit 4 Millionen Tonnen weniger Kohlendioxid ausgestossen.

Produktion wächst vor allem in Asien

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Und die Zukunft verspricht weitere Verbesserungen. Das JRC prognostiziert für 2010, das bereits 0,5 Prozent des Stromverbrauchs in Europa mit Strom aus Photovoltaik gedeckt wird. Dies entspräche dem Jahresgesamtverbrauch an Strom in Slowenien im Jahre 2006. Die Produktion der Solarpaneele verlagert sich aber zunehmend von Europa nach Asien. Nach Meinung des JRC wird im Jahre 2012 China Marktführer in der Solarzellenherstellung mit 27 Prozent sein, gefolgt von Europa mit 23 Prozent, Japan mit 17 und Taiwan mit 14 Prozent.
Gerade diese Solarpaneele tragen zum Aufschwung der Photovoltaik bei. Ihre Produktion wird durch technologische Fortschritte so verbilligt, dass die Preise seit Jahren sinken. „In den letzten Jahren konnte bei der Herstellung dieser Solarpaneele entscheidende Fortschritte erreicht werden“, stellt das JRC fest. „Mit der so genannten Dünnschichttechnologie lässt sich die Fertigung der Module erheblich vereinfachen: Dieses Verfahren ermöglicht die Produktion  der Paneele in einem einzigen Schritt. Dadurch können bei der Herstellung enorme Kosten gespart werden.“

Nach oben offen

Somit werden die Anschaffungskosten sowohl für den Privathaushalt als auch für die Netzbetreiber immer geringer. Das heisst, dass gerade die Privathaushalte sich für eine immer erschwinglicher werdende alternative Energieform entscheiden können. Und die Unsicherheit, ob die Kraft der Sonne in unseren Breitengraden ausreicht, schwindet immer mehr. Denn diese umweltfreundliche Energie zu nutzen, ist nicht nur im „Sonnengürtel“ der Erde möglich. Auch in Mitteleuropa ist diese Energieform eine sinnvolle Alternative. Würde man alle Dächer Deutschlands mit Solarzellen versehen, wäre der deutsche Strombedarf bereits zu einem Drittel des heutigen Verbrauches gedeckt. Doch es könnte noch mehr sein. Nach Angaben des Forschungsverbundes Sonnenenergie in Berlin (FVS/Berlin) liefert die Sonne täglich den derzeitigen Energiebedarf von acht Jahren. Davon ist nur ein Bruchteil technisch nutzbar. Dieser reicht allerdings nach Informationen des FVS aus, um bei heutigem technischen Stand den aktuellen Weltenergiebedarf knapp sechsmal zu decken. Welch „sonnige“ Aussichten.

 

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Die Photovoltaik hat in den vergangenen Jahren selbst die optimistischen Erwartungen übertroffen. Das JRC hat eine weltweite jährliche Wachstumsrate in der Produktion von Solarzellen in den Jahren 2001 bis 2006 von 40 Prozent festgestellt. 2007 sind es sogar 60 Prozent. Im Jahr 2002 sprach Greenpeace in einer Studie von einem boomenden Markt mit jährlichen Wachstumsraten bis 2005 von 30 Prozent und dann weiterhin bis 2010 um 25 Prozent. Diese damals als optimistisch angesehenen Werte wurden laut den neuen Zahlen des JRC deutlich übertroffen. Dabei stand diese Technologie vor anderthalb Jahrzehnten schon fast vor dem „Aus“. Kaum vorstellbar: Im November 1995 sollte die letzte Solarzellenfabrik Deutschlands in Wedel bei Hamburg geschlossen werden.
Die weltweite jährliche Stromproduktion mit Hilfe der Solarenergie beträgt heute10 Millionen Kilowattstunden. Die Hälfte davon wird in Europa produziert. Trotz dieser hohen Zahl von 5 Millionen Kilowattstunden in Europa handelt es sich dennoch nur um 0,2 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs in Europa. Aber schon heute werden damit 4 Millionen Tonnen weniger Kohlendioxid ausgestossen.

Produktion wächst vor allem in Asien

Und die Zukunft verspricht weitere Verbesserungen. Das JRC prognostiziert für 2010, das bereits 0,5 Prozent des Stromverbrauchs in Europa mit Strom aus Photovoltaik gedeckt wird. Dies entspräche dem Jahresgesamtverbrauch an Strom in Slowenien im Jahre 2006. Die Produktion der Solarpaneele verlagert sich aber zunehmend von Europa nach Asien. Nach Meinung des JRC wird im Jahre 2012 China Marktführer in der Solarzellenherstellung mit 27 Prozent sein, gefolgt von Europa mit 23 Prozent, Japan mit 17 und Taiwan mit 14 Prozent.
Gerade diese Solarpaneele tragen zum Aufschwung der Photovoltaik bei. Ihre Produktion wird durch technologische Fortschritte so verbilligt, dass die Preise seit Jahren sinken. „In den letzten Jahren konnte bei der Herstellung dieser Solarpaneele entscheidende Fortschritte erreicht werden“, stellt das JRC fest. „Mit der so genannten Dünnschichttechnologie lässt sich die Fertigung der Module erheblich vereinfachen: Dieses Verfahren ermöglicht die Produktion  der Paneele in einem einzigen Schritt. Dadurch können bei der Herstellung enorme Kosten gespart werden.“

Nach oben offen

Somit werden die Anschaffungskosten sowohl für den Privathaushalt als auch für die Netzbetreiber immer geringer. Das heisst, dass gerade die Privathaushalte sich für eine immer erschwinglicher werdende alternative Energieform entscheiden können. Und die Unsicherheit, ob die Kraft der Sonne in unseren Breitengraden ausreicht, schwindet immer mehr. Denn diese umweltfreundliche Energie zu nutzen, ist nicht nur im „Sonnengürtel“ der Erde möglich. Auch in Mitteleuropa ist diese Energieform eine sinnvolle Alternative. Würde man alle Dächer Deutschlands mit Solarzellen versehen, wäre der deutsche Strombedarf bereits zu einem Drittel des heutigen Verbrauches gedeckt. Doch es könnte noch mehr sein. Nach Angaben des Forschungsverbundes Sonnenenergie in Berlin (FVS/Berlin) liefert die Sonne täglich den derzeitigen Energiebedarf von acht Jahren. Davon ist nur ein Bruchteil technisch nutzbar. Dieser reicht allerdings nach Informationen des FVS aus, um bei heutigem technischen Stand den aktuellen Weltenergiebedarf knapp sechsmal zu decken. Welch „sonnige“ Aussichten.